Bali-Reise Blog abonnieren Bali Reise I Rundreise in Indonesien & Bali

Währung in Indonesien


Für die Einreise nach Indonesien benötigt man, sofern man sich das Visum bei der Einreise (für 30 Tage) ausstellen lässt, 25 US$ in Bar in neuen Scheinen (ohne Beschädigungen, Falten usw.), die zudem nach 1996 hergestellt sein sollten. Klingt komisch – is aber so. Scheine, die diese Kriterien nicht erfüllen, werden in den meisten Fällen von den Banken nicht akzeptiert. Am besten man besorgt sich beim Abflug vom Heimatflughafen bei einer der vielen Reisebanken Dollars und bewahrt diese für die Einreisegebühr und als Notreserver gut in einem stabilen Umschlag auf. Da man erst nach der Einreiseerlaubnis Zugriff auf Geldautmaten hat, man die Gebühr jedoch gleich nach der Landung berappen muss, tut man gut daran, die Dollars nicht zu vergessen. Die Schalterbeamten sind nicht gerade freundlich und nicht wirklich des englischen mächtig. Allzu schnell fühlt man sich sonst wie Tom Hanks in “Terminal” – ohne fremde Hilfe kommt man einfach nicht weiter.

Geldumtausch

[ycurrency base="EUR" xcur="IDR"]

Die Indonesische Rupiah gibt es in Banknoten mit Wert 500, 1.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 Rupiah. In Münzen mit Wert 25, 50, 100, 500 und 1.000 Rupiah.

Bargeld: Wer nicht gerade eine Expedition durch Neuguinea plant, wird meistens eine Gelegenheit finden, Reiseschecks in einer grösseren Stadt zu tauschen oder Bargeld an Geldautomaten abzuheben. Trotzdem ist es ratsam, eine kleinere Menge Sorten in Währung US$ (US$ werden dem Euro gegenüber noch immer bevorzugt) dabei zu haben, da man sonst vorallem in ländlichen Gebieten grössere Schwierigkeiten bei der Geldbeschaffung (Rupiahs) bekommen kann.

Geldautomaten: Bargeld kann man inzwischen an vielen sog. ATM-Geldautomaten bekommen. Diese erkennt man am Schriftzug “ATM” sowie den Symbolen für Maestro, Mastercard, VISA etc. Man erhält in der Regel eine Quittung mit Ort, Datum, Zeit und Verfügungsbetrag. Diese Quittung sollte man unbedingt gut aufbewahren, z.B. für den Fall einer Fehl- oder Doppelbelastung des Kontos. Die Maestro-Karte (EC-Karte) ist der Mastercard vorzuziehen, da die Gebühren wesentlich niedriger sind.
Es gibt wie in Indonesien zwei Arten von Geldautomaten: Freistehende ATM und welche, die in ein Bankgebäude integriert sind. Bei den freistehenden ATMs ist max. verfügbare Geldmenge pro Tag meist begrenzt. Häufig beträgt der Maximalbetrag hier 1.000.000 bzw. 1.200.000 Rupiahs (Stückelung in 50.000 Rp.-Scheinen). Für Indonesische Verhältnisse ist dies zwar ein ordentliches Sümmchen, wenn man jedoch mehrere Übernachtungen in bar begleichen möchte, kann man schnell wieder knapp bei Kasse sein. Und da jeder Abhebevorgang mit stattlichen Gebühren belegt wird, ist es ratsamer, bei in Banken integrierten ATMs höhere Summen abzuheben. Bei der Citi-Bank beispielsweise sind Summen von über 3.000.000 Rupiah möglich.

Reiseschecks: Reiseschecks bieten eine hohe Sicherheit, z.B. bei Diebstahl. Gute Erfahrungen wurden mit AMEXCO (American Express) gemacht, da diese von vielen Banken akzeptiert werden. Auf der Website von American Express gibt ein Verzeichnis mit Partnerstellen, die AMEXCO Travelers Cheques gebührenfrei tauschen ACHTUNG: Nachmittags kann es in einigen Banken schwierig werden, TC getauscht zu bekommen, da angeblich eine Authorisierung über das Head-Office in Jakarta stattfinden muss und diese dann nicht mehr möglich ist.
Reiseschecks können ausserdem in den Wechselstuben der Touristenzentren oder auf einigen grösseren Flughäfen getauscht werden. Die Wechselkurse der Wechselstuben sind meist gut (gilt auch für die Flughäfen), trotzdem sollte man sich vor dem Tausch unbedingt über den aktuellen Kurs informieren. Beim Tausch von Reiseschecks muss der Reisepass vorgelegt werden. Eventuell. wird man aufgefordert, die Reisepass-Nummer auf den Reiseschecks zu vermerken und zusätzlich zur Gegenzeichnung auf der Vorderseite des Schecks diesen auch auf der Rückseite unterhalb der Passnummer zu unterschreiben. Je weiter man sich von Jakarta entfernt bzw. je abglegener die Region ist, desto schlechter wird der Wechselkurs ausfallen.

Auch wenn die Reiseschecks mehr Sicherheit bieten: die einfachste und bequemste Möglichkeit, immer ausreichend Bargeld mit sich zu führen ist folgende. Für Notfälle immer eine ausreichend große Summe an Dollars (oder Euros) mit führen und in größeren Städten nach internationalen Banken Ausschau halten. Dort kann man große Mengen an Bargeld abheben. Das spart Zeit und Gebühren. Das Bargeld verschließt man entweder im Hotelsafe oder trägt es mit Hilfe eines Geldgürtels direkt am Körper.

VORSICHT: Vor allem bei Neuankömmlingen (gestresst nach einem langen Flug etc.) versuchen findige Geldwechsler, auf unseriöse Art und Weise die eigene Kasse aufzubessern. Auch Wechselstuben haben schon versucht, Touristen übers Ohr zu hauen. Auf keinen Fall durch Ablenkungsmanöver und bewusst verbreitete Hektik (Taxi wartet usw.) aus der Ruhe bringen lassen und immer das getauschte Geld nachzählen, auch wenn dieses vorgezählt wurde.

TIPP: Beim Geldtausch immer darauf achten, dass auch genügend kleine Scheine (1.000, 5.000, 10.000 Rupiah) gewechselt werden. Die Banken geben meist grosse Scheine aus – oft sind jedoch kleine Stückelungen von Vorteil. Wer mit Fahrern unterwegs ist benötigt öfters mal 1000 oder 2000 Rupiah als Park- oder Bewachungsgebühr. An Straßenständen, auf Märkten oder auch im Restaurant kann es vorkommen, dass niemand wechseln kann.
Taxifahrer behaupten oft, kein Wechselgeld zu haben und hoffen, dass der Fahrgast dann einfach aufrundet. So kann der mühsam ausgehandelte Fahrpreis schnell wieder teurer werden.